(wird ggf. ergänzt)
04.03.26 Speyer:
Alexander Ulrich – Frieden, Vernunft, Gerechtigkeit
– wir reden nicht über das BSW – wir sprechen mit dem BSW

Immer wieder hört man: „Corona? Kann ich nicht mehr hören. Ist doch vorbei“. Viele wollen sich über die Folgen der Corona-Politik keine Gedanken mehr machen. Corona ist aber leider nicht „vorbei“. Im September ‘25 beantragte das BSW einen Untersuchungsausschuss zur Corona-Aufarbeitung anstelle einer zahnlosen „Enquêtekommission“, was lediglich von der AfD unterstützt wurde. Politiker, die Grundrechteentzug durch Notverordnungen aufgrund einer instrumentalisierten Wissenschaft (RKI-Protokolle!) angeordnet haben, wurden noch nicht zur Verantwortung gezogen. Bußgelder wegen „Maßnahme-Verstößen“ sind noch nicht durchgängig zurückgezahlt. Ärzte, die sich dem Corona-Irrsinn verweigert haben, sind weiter sanktioniert. Berufsverbote, Haftstrafen und andere Benachteiligungen wegen Verstoß gegen die verfassungswidrige „berufs- bzw. einrichtungsbezogene Impfpflicht“ sind z. T. weiter in Kraft. Gesundheitsschäden durch vorgebliche „Impfungen“ werden nicht systematisch erfasst, gemeldete Schäden vom Paul-Ehrlich Institut geleugnet und als „Long Covid“ umdeklariert, adäquate Behandlung und Entschädigung verweigert. Die experimentellen mRNA-„Impfungen“ werden fortgesetzt.

Andrej Hunko ehemaliger BSW-Abgeordneter im Bundestag und
Mitglied des Gesundheitsausschusses. Heute leitet er gemeinsam mit Prof. Matthias Schrappe den Corona-Expertenrat des BSW.
Wann / Wo
am Mittwoch, den 11. Februar 2026 um 19:00 Uhr
in Offenbach/Main, Gaststätte Stamm,
Bieberer Straße 85, 63065 Offenbach am Main
Vortrag von Dr. Thomas Hohnerlein aus Anlass einer Veranstaltung der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft e.V. – Regionalgruppe Saarland- Westpfalz in Beckingen am 20.12.2025

Thomas Hohnerlein zum Thema:
„Als wir im Sommer vergangenen Jahres eine Regionalgruppe der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft im Saarland und der Westpfalz gründeten, lag es nahe, unmittelbar danach mit der Planung einer Veranstaltung zu beginnen, mit der wir uns einer interessierten Öffentlichkeit vorstellen konnten. Wie zu vermuten, sollte dies kein einfaches Unterfangen werden. Wer sich heute zu den Freunden Russlands und der russischen Völker zählt, muss von vornherein darauf gefasst sein, dass er sich mehr Hindernissen gegenübersieht, als ihm lieb sein kann. Und dennoch fanden wir einen schönen Raum, wir sicherten die Finanzierung über Eigenmittel, wir warben für die Veranstaltung im eher informellen Rahmen. Kurzum – die Organisation ging erstaunlich unkompliziert über die Bühne.
Nun stand im Zentrum der Vorbereitungen die Frage, was den Kern unserer Botschaft ausmachen sollte. Als GDRF verstehen wir uns als Akteure einer Volksdiplomatie, die insbesondere den Freundschaftsgedanken jenseits politischer oder ideologischer Präferenzen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt – also Dialog, kulturellen Austausch, praktischen Austausch über Reisen und Sprachvermittlung, das Kennenlernen des anderen, insbesondere einer russischen Wirklichkeit durch ein deutsches Zielpublikum.
Auch wenn dieses Publikum bereits einer permanenten russophoben Dauerindoktrination ausgesetzt ist, die auch in durchaus relevantem Ausmaß zu greifen scheint, so darf doch nicht verkannt werden, dass die soziale und kulturelle Wirklichkeit noch nicht in dem Maße vergiftet ist, wie es uns die herrschende Politik, deren Funktionseliten, ihre ideologischen Mitläufer und ihre liebedienerischen Medien glauben machen wollen.
Wir setzten auf den offiziell schweigenden Teil, die zahlreichen Menschen in unserer sozialen Wirklichkeit, die dem antirussischen Reflex nicht erliegen, deren Kenntnisse des „Anderen“ aber gering oder nicht vorhanden sind. Menschen, die offen sind, wenn nicht hungrig nach alternativen Narrativen, deren Bedürfnisse zu befriedigen in dieser Gesellschaft aber schon fast an Vaterlandsverrat grenzt.
Was also tun, wenn man kein Geld hat, teure Kultur oder Vorträge „einzukaufen“, wenn man im trüben Wasser schwimmt, und man nicht weiß, ob und wo dieser Versuch auf Gegenliebe oder auf offene, wenn nicht aggressive Ablehnung stößt?
Mir kam als Ausgangspunkt recht spontan die Idee, eine historische Reise zu konzipieren, in deren Verlauf der Blick des Anderen dargestellt werden sollte – der Deutschen auf die russländischen Völker (insbesondere die Russen) und der Blick letzterer auf die Deutschen.
Meine Bibliothek barg eine reiche Fülle an Beispielen, beginnend im späten 15. Jahrhundert. Die Fülle war so groß, dass ich mich nolens volens bescheiden musste, kürzen musste, ausschließen musste, so dass herausragende Autoren nicht vorkommen konnten. Auch chronologisch musste ich eine Grenze einziehen, das Jahr 1945. So sind denn die „Streiflichter“ übriggeblieben. Mit dem Entstehen einer Literatur im ersten sozialistischen deutschen Staat, der DDR, und einer eigenen Literatur, hätte sich mein Gegenstand zu einem Symposium ausgeweitet. Gar nicht zu reden vom Kalten Krieg und der beginnenden Verteuflung alles Russischen im Westen.
Grundgedanke sollte sein, Denkmäler virtuell wieder aufzurichten, wo sie im Augenblick in einem antirussischen Furor zerstört werden (wie in der Ukraine, aber auch im Baltikum, usw.), demontiert werden (wie mit dem Dostojewski Denkmal in Dresden geschehen) oder durch Namensaberkennung dem Vergessen anheimgegeben werden sollen (wie im Falle einer Puschkinschule in Dresden).
Russische Kultur tilgen zu wollen, unsichtbar und undenkbar machen zu wollen, heißt auch, Teile unserer eigenen Wurzeln zu kappen. Ein Nihilismus jeglicher Ergebnisse eines jahrhundertelangen Austausches, gegenseitiger Befruchtung lässt im Eigenen eine banale Hülle übrig, die letztlich den Verfall der eigenen Gesellschaft befördert. In diesem Sinne möchten wir eine Gegenströmung erzeugen.“
Über recht intensive, wiederkehrende und anhaltende Kontakte zwischen unseren Völkern und unseren Kulturen wissen schriftliche Dokumente und die Literatur im umfassenden Sinne schon früh zu berichten.
Die „Rus“ und die „Russen“ sind schon in den mittelhochdeutschen Epen und in den Werken der deutschen Dichter des Mittelalters nichts Seltenes. So werden sie schon gemeinsam mit den Griechen und den „wilden Petschenegen“ unter den Kriegern des Königs Etzel im Nibelungenlied erwähnt.
Auf Überlieferungen über die ferne Rus‘ stoßen wir schon bei Walter von der Vogelweide, Hartmann von Aue, bei Tannhäuser oder Ulrich von Lichtenstein.
Und bei Oswald von Wolkenstein (1377-1445), einem deutschen Dichter aus dem Val Gardena in Südtirol, der nach den Vorbildern der Ritterpoesie erzogen war, der die „russischen“ Lande besuchte und die „russische“ Sprache kannte. Immer wieder gibt es Bezüge zu Russland oder den Russen.
„Ich han gewandelt manig her, gen Preussen, Reussen, über mer“
„Es wär noch vil ze sagen … was ich in jungen tagen, geabenteuert han, mit cristan, Reussen, haiden“
Und von einem Schiffbruch, den er gemeinsam mit einem Russen – einem Seemann oder gleichfalls Kaufmann? – auf dem Schwarzen Meer während einer Reise nach Trapezunt in der heutigen Türkei erlitt, weiß er zu berichten:
„die swarze se lert mich ain fass begreiffen, do mir zerprach mit ungemach mein wargantin, ein kauffman was ich, doch genas ich und kam hin, ich und ain Reuss“.
Anhand des folgenden Beispiels, das als literarisch nur im weiteren Sinne zu betrachten ist, soll deutlich werden, dass es insbesondere der Handel des aufkommenden Bürgertums, die wachsende Kaufmannschaft war, der nach den bislang überwiegend militärischen Berührungen zwischen den Völkern, den Feldzügen der Kreuzritter nach Litauen und der Rus, einzelnen Erkundungsreisen bis „in ein ander lant, daz war Russenia genant“, nun vermehrt den ökonomischen und damit auch den kulturellen Austausch beförderte.
Eine gewaltige Rolle in den Beziehungen zwischen deutschen und russischen Kaufleuten spielten die Spezialdolmetscher, die den einzelnen Hansestädten – Lübeck, Reval, Riga Marienburg, Königsberg bis nach Novgorod – zur Verfügung standen. Auf diese Art war allerdings die Verständigung ein aufwendiges Verfahren und es sollte sich – ähnlich wie im Handel zwischen Venedig und den oberdeutschen Städten, wie z.B. Nürnberg und Augsburg, als nützlich erweisen, dass vermutlich Kaufleute es waren, die zur Selbsthilfe griffen und ihre alltägliche berufliche Praxis in Form mehrsprachiger Wörterbücher dokumentierten.
Was im Falle des oberdeutsch-venezianischen Austausches ein Adam von Rottweil mit seinem deutsch-venezianischen Wörterbuch von 1477 leistete, fand, wenn man so will, einen Nachahmer in einem Deutschen, der Russisch lernen wollte und aller Wahrscheinlichkeit auch in Russland weilte, und seinem „Russischbuch“, das vermutlich vom Ende des 15. Jahrhunderts stammt. Es könnte laut linguistischen Studien im Gebiet Novgorod entstanden sein oder aber mit Hilfe eines Russen aus Nordwestrussland zusammengestellt worden sein.
Die Vertreter vieler ausländischer Handelsgesellschaften, die im 16. und 17. Jahrhundert in Russland tätig waren, trachteten wiederholt danach, über Moskau einen Handelsweg nach dem Osten einzurichten. Der Herzog von Holstein, Friedrich III., erhielt vom russischen Zaren 1633 die Genehmigung, Waren aus Persien über das Kaspische Meer, entlang der Wolga und Oka nach Moskau zu bringen und von dort auf dem Landweg nach Westen. Diese Gesandtschaft, oder Reise, wurde bekanntlich hervorragend vom Sekretär der Delegation, dem hochgebildeten Historiographen Olearius beschrieben, dessen ausführliche Reisebeschreibungen mit zuweilen sehr ablehnenden Charakterisierungen der russischen Menschen bis heute zu den bemerkenswertesten Büchern über Russland gehört, das vielfach in fremde Sprachen übersetzt wurde und einen Ehrenplatz auch in russischen Bibliotheken fand.
Bei Olearius stößt man auch auf den Namen Paul Fleming und hier beginnt es in der Tat literarisch im engeren Sinne zu werden. Fleming, der alles, was ihm und seinen Begleitern auf der Reise begegnete, mit unversiegbarer Neugier, Begeisterung und Wissbegierde aufnahm, widmete der Reise ein ganzes Buch mit Sonetten, Sendschreiben und Oden. Er gilt als größter deutscher Dichter des 17. Jahrhunderts und direkter Vorläufer der klassischen deutschen Dichtung, der Epoche von Goethe und Schiller. Wir haben es also nicht nur mit dem größten Poeten seines Jahrhunderts zu tun, sondern auch mit einem Russlandreisenden und mit seinen Reiseeindrücken sind die besten Früchte seines poetischen Schaffens verknüpft. Flemings Poesie entspringt dem eigenen Erleben.
Fleming hielt sich während der Gesandtschaft im Jahre 1634 für längere Zeit in Nowgorod auf. Er hatte sich vermutlich vor dem Hintergrund der Katastrophe des Dreißigjährigen Krieges entschlossen, sein Heimatland für immer oder zumindest für lange Zeit zu verlassen.
Nach Überschreiten der Grenze zum russischen Reich war er gleich von ganz anderen Bildern beeindruckt. Sehr bald erhielt Fleming die Möglichkeit, das russische Leben ganz aus der Nähe kennenzulernen und sich an die Besonderheiten dieser Lebensweise zu gewöhnen.
Dr. Thomas Hohnerlein ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes, LV Rheinland-Pfalz / Saarland
https://gdrf.info/streiflichter/
Eine weitere Veranstaltung der Regionalgruppe Saarland-Westpfalz der GDRF findet statt am:
28. Juni 2026 zwischen 11.30 und 14.30Uhr
in der Kulturwerkstatt Beckingen
Anlass ist der 85. Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941.
Der Flyer zur Veranstaltung mit Programm (pdf)
(wird ggf. ergänzt)
06.02.26 Frankfurt am Main:
Dr. Werner Rügemer:Ukraine, Venezuela, Grönland, Iran …. Wer oder was bestimmt die US-Politik?
(wird ggf. ergänzt)
15.01.26 Karlsruhe:
Alexander Teske: Seriös, ausgewogen und neutral – so verkauft sich die Tagesschau!
23.01.26 Frankfurt am Main:
Florian Warweg: Friedenspolitik durch Entlarvung der Doppelmoral
(wird ggf. ergänzt)
17.12.25 Darmstadt:
Frau Prof. a. D. Dr. Heike Egner: „Wer stört muss weg!“
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,
wir laden Euch ein zur
Als Zeichen gegen zunehmende „Russophobie“ feiern wir – jetzt erst recht – unseren diesjährigen Jahresabschluss im Restaurant „Die Kraniche“, einem Restaurant mit Deutsch-Russischer Küche. Das Menü findet Ihr im Flyer am Ende der Seite.
Wir freuen uns auf einen inhaltlich und kulturell gelungenen gemeinsamen Jahresabschluss.
Herzliche Grüße von Monika

Wann / Wo:
am Samstag, den 13.12.2025 um 18:00 Uhr
(Einlass ab 17:00 Uhr, Ende: Ca. 23:00 Uhr)im Restaurant „Die Kraniche“
Elisabeth-Selbert-Straße 27
64289 Darmstadt-KranichsteinDas Lokal (leider nicht barrierefrei) befindet sich auf dem Gelände des Sportvereins Blau-Gelb Darmstadt e.V.
Von sonstigen Beiträgen bitten wir abzusehen um Zeit für Gespräche zu lassen.
mit den Öffentlichen: Straßenbahn Linie 4, ab Haltestelle Ecke Rheinstraße / Berliner Allee (~150 m südlich vom Hauptbahnhof Darmstadt) bis „Borsdorfstraße“. Dann ~150 m bis zum Lokal.
mit dem PKW: Die Hausnummer 27 ist im GPS nicht hinterlegt. Google-Koordinaten sind 49°53‘46.94“N und 8°40‘14.12“E. Parkplätze befinden sich vor der Lokalität und in ca. 150 m Entfernung
€ 25,- Erwachsene und € 10,- Euro Kinder*) an der Abendkasse in bar auch dann zu entrichten, wenn keine Speisen verzehrt werden.
*) …bis zum vollendeten 14 Lebensjahr
Siehe Flyer unten
per email bis 04.12.2025 18:00 Uhr unter Nennung aller vollständigen Namen bei:
Peter Biebel: peter-biebel@t-online.de
Spätere, telefonisch oder sonst wie eingehende Meldungen können aus organisatorischen Gründen möglicherweise leider nicht berücksichtigt werden.
Flyer: Jahresabschlussfeier 2025 des DFV (pdf)
Die Jenny Marx Gesellschaft lädt zu zwei Veranstaltungen ein, die vom Deutschen Freidenker-Verband unterstützt werden:
Nachtrag s.u.

Man sollte meinen, die Maßnahmen zu Corona waren schon in Ordnung, schließlich haben Fachleute in den Medien die Vorgehensweise als notwendig und unbedingt zwingend behauptet. Kann es sein, dass da etwas falsch gelaufen ist? War die Corona-Spritze möglicherweise gefährlich?
Wir zeigen Videos, die sich mit dem Thema beschäftigen. Ein Videoabend mit anschließender Diskussion.
Wann / Wo:
am 30. Oktober 2025 um 18:00 Uhr c.t.
im Restaurant „Joco Loco“
56235 Ransbach – Baumbach,
Haselstraße 1
———————————————————————————-
In Neuwied gibt es eine Woche später einen umfangreicheren Vortrag mit dem Titel:
Referent: Andrej Hunko, ehemaliger Bundestagsabgeordneter (BSW)

Andrej Hunko im Bundestag (2020)
Wann / Wo:
am Donnerstag, den 6. November 2025 um 18.00 Uhr c.t.
im Hotel-Restaurant „Germania“
56564 Neuwied
Scharnhorststraße 8 (Nähe Bahnhof)Im Anschluss besteht auch hier die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion.
Der Eintritt ist frei! Eine Weitergabe der Einladung ist erwünscht.
für Nachfagen: info@jenny-marx-gesellschaft.de
Brauchen wie eine Corona – Aufarbeitung? Dieser und weiteren Fragen ging Andrej Hunko in dem aufgezeichneten Vortrag nach. Andrej Hunko ist ehemaliger Bundestagsabgeordneter(BSW, davor DieLinke), der heute zusammen mit Prof. Dr. med. Matthias Schrappe den Expertenrat Corona des BSW leitet.
Die gut besuchte Veranstaltung fand im Hotel-Restaurant „Germania“ in Neuwied am 6. November statt. Die Teilnehmer hatten zum Teil eine weite Anreise in Kauf genommen, entsprechend angeregt gestaltete sich auch die Diskussion.
Die Aufzeichnung des Abends findet ihr hier:
Manche Frage zu Corona konnte nicht oder nicht so umfangreich geklärt werden, wie das der Eine oder Andere möglicherweise erhofft hat, die Zeit reichte einfach nicht. Von daher bietet sich eine Fortsetzung des Themas an, zu der wir dann wieder einladen werden.

Der vom US-Imperialismus angeführte „Kollektive Westen“ verliert immer mehr seine Hegemonie in den internationalen Beziehungen. Die Staatsverschuldung der USA beträgt aktuell fast 37 Billionen US-Dollar, also rund 11 Billionen mehr als das BIP des Landes. Nur durch die Ausgabe von Staatsanleihen ist die Finanzierung des US-Haushalts möglich, die USA lassen sich auf Kredit von anderen Ländern finanzieren. Der Höhenflug des Goldpreises ist Ausdruck eines schwindenden Vertrauens in den Dollar und wertloses „bedrucktes Papier“ allgemein.
Das sich abzeichnende Ende der Dollar-zentrierten Ordnung dokumentiert die Verschiebung globaler Machtverhältnisse. Die BRICS-Staaten und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) markieren die unaufhaltsame Entwicklung in Richtung einer multipolaren Ordnung, in der alle Staaten gleichberechtigt sind. Anders als der IWF vergibt z.B. die SOZ-Bank Kredite nicht unter der Bedingung sogenannter „Reformen“ wie der Kürzung der Staatsausgaben, Privatisierung und Öffnung der Märkte für transnationale Unternehmen, mit der Folge des Verlusts der Staatssouveränität. Durch solche neu entstehenden Strukturen, die Produktion und Handel zum gegenseitigen Vorteil organisieren, verliert die bisher übliche Ausbeutung des sogenannten „Globalen Südens“ (die auch relativen Wohlstand in den Ländern des „Wertewestens“ sicherte), zunehmend an Boden. Um ihre Profitraten zu gewährleisten, bleibt für die „westlichen Eliten“ nur die Alternative, die eigene Bevölkerung noch stärker auszubeuten. Hierbei wurden und werden „Pandemien“, Katastrophenszenarien zur Klimaentwicklung und insbesondere die Lüge einer Bedrohung aus Russland als wichtige Hebel eingesetzt, um die Bevölkerung zur Hinnahme ihrer eigenen umfassenden Verarmung zu konditionieren. Auf sichere und billige russische Energie wird „kriegsbedingt“ verzichtet, astronomische Rüstungsausgaben werden mit Kriegskrediten, also der Überschwemmung mit immer neuem Papiergeld „bezahlt“, tatsächlich werden die Bürger zur Kasse gebeten: Ob durch die Besteuerung der Atemluft, Reduzierung von Gesundheitsversorgung und Pflegestufen, die Einschränkung der Bargeldnutzung, die Einführung der digitalen ID und eines EU-Vermögensregisters.

Rainer Rupp ist Volkswirt und Journalist. Von 1977 an lieferte er 13 Jahre lang Dokumente der höchsten Geheimhaltungsstufe aus der „Abteilung für Politische Angelegenheiten“ im Hauptquartier der NATO in Brüssel an die Hauptverwaltung Aufklärung der DDR. Somit wurden die Geheimdienste der Warschauer Vertragsstaaten umfassend über die Truppen, Bewaffnung und Atomkriegsplanung der NATO informiert. Sogar der Spiegel schrieb (30.07.2008), Rainer Rupp „verhinderte damit womöglich einen Atomkrieg.“
Rainer schreibt heute regelmäßig u.a. für RT DE und apolut, er ist Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes.
Wann / Wo:
am Dienstag, den 04. November 2025, 19.00 Uhr
Saalbau Bornheim,
Arnsburger Straße 24,
60385 Frankfurt am Main

KenFM im Gespräch mit: Rainer Rupp (Topas) – Teil 2
04.11.25 Frankfurt am Main:
Rainer Rupp: Corona, Klima, Kriegstüchtigkeit: Die Große Abzocke
07.11.25 Wiesbaden:
Ralf Krämer: Hochrüstung und Sozialabbau
14.11.25 Limburg an der Lahn:
Karin Leukefeld: Akteure und ihre Interessen im Krieg um Palästina
15.11.25 Frankfurt am Main:
20.11.25 Limburg an der Lahn:
Multimillionär Merz – Kriegskanzler der Geldaristokratie
30.11.25 Frankfurt am Main:
Dr. Ulrike Guerot: Kann Europa Frieden?

© Deutscher Freidenker-Verband e.V., Landesverband Rheinland-Pfalz, Saarland; Design: Vlad (aka Perun; Anpassungen: DFV-Webmaster