NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt in Kooperation mit dem Deutschen Freidenker-Verband e.V.
Autorenlesung mit Diether Dehm „Aufstieg und Niedertracht – Katharina” – Teil 2 der Trilogie
Redner/Diskussionspartner: Dieter Dehm

Diether Dehm gehört zu den schillerndsten Persönlichkeiten der deutschen Politik- und Kulturlandschaft. Als langjähriger Bundestagsabgeordneter, Publizist und Liedermacher mischt er sich seit Jahrzehnten pointiert in gesellschaftliche Debatten ein – oft unbequem, häufig kontrovers.
Mit seinem Roman „Aufstieg und Niedertracht – Katharina“ bringt er diese Erfahrungen und Beobachtungen in literarischer Form auf die Bühne. Im Zentrum steht die Figur Katharina – ihr Weg zwischen Aufstieg, Anpassung und moralischen Brüchen, eingebettet in politische und gesellschaftliche Machtverhältnisse.
Wie so oft bei Dehm verschwimmen dabei die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Die Lesung verspricht daher nicht nur literarische Einblicke, sondern auch eine Auseinandersetzung mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Gerade diese Mischung macht den Abend interessant: Dehm steht für Positionen, die zur Diskussion herausfordern und zur eigenen Meinungsbildung anregen.
Im anschließenden Gespräch besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und in den direkten Austausch zu gehen.
Warum diese Veranstaltung?
In Zeiten zunehmender Polarisierung halten wir es für wichtig, Räume für offene Debatten zu schaffen. Dazu gehört auch, sich mit Stimmen auseinanderzusetzen, die nicht überall auf Zustimmung stoßen, aber relevante Perspektiven einbringen.
Wann / Wo:
am Dienstag, den 5. Mai 2026, um 19:00 Uhr
SAALBAU Ronneburg
Gelnhäuser Str. 2
60435 Frankfurt am MainDer Eintritt ist frei – wir bitten um Spenden
Anmeldung: Bitte melden Sie sich per E-Mail anmeldung-dehm@nachdenken-in-frankfurt.de an.
Zur Webseite der Veranstaltung
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Diez – Limburg – Bad Camberg
Der Wahrheitskomplex – Wie NGOs im Staatsauftrag unerwünschte Meinungen bekämpfen
Lesung und Diskussion mit Norbert Häring über sein neues Buch
Vermeintlich unabhängige Nichtregierungsorganisationen überwachen in Echtzeit alles, was online geschrieben, gesagt oder veröffentlicht wird. Das Ziel: Die Verbreitung von Desinformation verhindern und opportune Wahrheiten vervielfältigen. Dabei schrecken sie auch vor Verleumdungskampagnen und der sozialen Vernichtung kritischer Stimmen nicht zurück. Erstmals legt Norbert Häring den “Wahrheitskomplex” in seinem ganzen Ausmaß offen: als ein größtenteils staatlich finanziertes, zentral gesteuertes und digital hochgerüstetes Netzwerk, das das tut, was der demokratische Staat selbst nicht darf: Zensur, Propaganda, Diffamierung und politische Einflussnahme. (Quelle: Westend Verlag)

Norbert Häring ist promovierter Ökonom. Er arbeitete als Wirtschaftsjournalist für Börsen-Zeitung, Financial Times Deutschland und Handelsblatt. Ein großes Publikum schätzt seinen Weblog “Geld und mehr” als Quelle von Nachrichten und Analysen u. a. zu Geldsystem und Bargeld, Digitalzwang und Medien. Zuletzt erschien von dem Autor vieler populärer Wirtschaftsbücher der Spiegel-Bestseller “Endspiel des Kapitalismus”.
Wann / Wo:
am Freitag, den 8. Mai 2026, um 18:00 Uhr
Im Restaurant „Zur Turnhalle“
Ste.-Foy-Str. 16
65549 Limburg an der Lahn
(Veranstaltungsraum nur über eine Treppe erreichbar)Der Eintritt ist frei – wir bitten um Spenden
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Speyer
Lesung aus dem Buch „Wenn Waffen sprechen“ – Der Beginn einer Fabel
Redner/Diskussionspartner: Martin Beck
In ihrem Buch „Wenn die Waffen sprechen“ – Beginn einer Fabel unternehmen Martin Beck und Thorsten Bohnenberger den literarischen Versuch, die Grausamkeit des Krieges und die verdrängte Wirklichkeit des Tötens aus einer ungewöhnlichen Perspektive sichtbar zu machen: Waffen und ihre Munition, wie sie im Ukraine-Krieg eingesetzt werden, kommen zu Wort.

Ausgehend von der beschönigenden Redewendung „Wenn die Waffen sprechen“ lassen die Autoren die Waffen in fiktiver Form für sich selbst sprechen. Dabei geht es nicht nur um Technik, Einsatzorte und Zerstörungskraft, sondern vor allem um die Folgen für Soldaten, Verwundete, Hinterbliebene und Zivilisten. Die Waffen entwickeln im Verlauf der Erzählung Mitgefühl und eigene Gedanken – sie beginnen zu philosophieren, von einem anderen, sinnvollen „Leben“ zu träumen, während manche an ihrer eigenen vernichtenden Wirkung zugrunde gehen.
Das Buch richtet sich nicht nur an Pazifisten und Friedensbewegte, sondern gerade auch an jene, die Krieg allzu leicht als notwendiges Mittel betrachten. Besonders junge Menschen sollen für die tödliche und traumatisierende Realität des Kriegsgeschehens sensibilisiert werden, die in politischen Debatten und medialen Bildern oft ausgeblendet bleibt.
Im Anschluss wird Gelegenheit sein zum Austausch und zur Diskussion.
Über die Autoren:
Martin Beck, Jahrgang 1954, lebt in der Südpfalz, Dr. phil., war in den Bereichen rhetorische Kommunikation, Sprecherziehung, Lehrerbildung und im Schuldienst tätig.
Thorsten Bohnenberger, Jahrgang 1972, lebt im Elsass, studierte Informatik, Künstliche Intelligenz und Wirtschaftswissenschaften in Saarbrücken und Edinburgh, promovierte im Bereich Künstliche Intelligenz und arbeitete viele Jahre in der Automobilindustrie. Seit 2025 ist er unabhängiger Unternehmensberater für Künstliche Intelligenz. Beide Autoren verbindet auch eine persönliche biographische Motivation, ein Antikriegsbuch zu schreiben.





