Deutscher Freidenker-Verband Rheinland-Pfalz / Saar

Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise in der Region im Mai 2026

Sonntag, 29. März 2026 von DFV-RPS (DRR)

NDS-Gesprächskreise

Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise in der Region im Mai 2026:

13.05.26 Speyer:

Martin Beck – „Wenn Waffen sprechen“ – Der Beginn einer Fabel

 

(wird ggf. ergänzt)

Alle Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise

(Weiterlesen…)

Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise in der Region im April 2026

Mittwoch, 25. März 2026 von DFV-RPS (DRR)

NDS-Gesprächskreise

Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise in der Region im April 2026:

 

09.04.26 Friedberg:

Harald Kujat – Für ein Kriegsende und eine europäische Sicherheits- und Friedensordnung

 

(wird ggf. ergänzt)

Alle Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise

(Weiterlesen…)

Frieden! Мир! Russland ist nicht unser Feind! – Aufruf und Kundgebung am 20. Juni in Berlin

Mittwoch, 25. März 2026 von DFV-RPS (DRR)

Über viele Parteigrenzen hinweg hat sich die unten stehende Initiative „Russland ist nicht unser Feind“ gegründet und lädt zu einer Großdemo am 20. Juni diesen Jahres in Berlin ein.

In der ersten Phase des Zusammenfinden bis Ende Januar 2026 haben sich bereits viele hundert Engagierte, auch einige Gruppen, als Unterstützer dieser Initiative zusammengefunden. Unter ihnen z. B. Patrik Baab, Uli Gellermann, Prof. Dr. Ulrike Guérot, Ekkehard Sieker, Hauke Ritz, Norman Paech, Werner Ruf, Klaus-Jürgen Bruder, Diether Dehm, Tino Eisbrenner, Gina Pietsch, Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine, Wolfgang Gehrcke, Annette Groth, Thomas Hohnerlein und Laura v. Wimmersperg.

Bitte unterstützt den folgenden Aufruf mit eurer Unterschrift:

„Russland soll unser Feind sein. Dieser politischen und medialen Vorgabe widersprechen wir. Feinddenken macht dumm und vereist das Herz. Wie immer Einzelne die aktuelle russische Politik bewerten: Russland ist unser europäischer Nachbar und wird es immer bleiben. Wir wollen in Frieden gut mit ihm zusammenleben.

Vor 85 Jahren, am 22. Juni 1941, hat Deutschland die Sowjetunion überfallen, Wehrmacht und SS haben dort barbarisch gewütet. Dieses Kapitel der deutschen Geschichte wird weitgehend mit Schweigen übergangen. Wir schauen hin, wir vergessen nicht.

Heute soll Deutschland wieder kriegstüchtig werden – gegen Russland. Auf Russland zielen auch die US-amerikanischen MIttelstreckenraketen, die auf deutschem Boden stationiert werden sol-len. Ob ein möglicher Krieg mit ihnen oder mit deutschen Soldaten geführt wird, unter dem Dach der NATO oder von einer Koalitionen der Willigen: Er wäre ein erneutes Menschheitsverbrechen; dieses Mal mit der Gefahr, uns alle zu vernichten. Dagegen leisten wir Widerstand.

Wir wollen den Reichtum und die Schönheit unseres Kontinents in Geschichte und Kultur erhalten und leben. Dafür sparen wir, mit Bert Brecht, Anmut nicht noch Mühe, Leidenschaft nicht noch Verstand.

Kriegstüchtig? Nicht in unserem Namen!

Viele Menschen, Gruppen und Initiativen sagen bereits: Kriegstüchtig gegen Russland? Nicht in unserem Namen! Lasst uns bundesweit unter dem Dach einer gemeinsame website und mit einer deutsch-russischen Politik- und Kulturkundgebung sichtbar machen: Wir sind Viele!“

Unterstützt diese Initiative mit Eurer Unterschrift und macht sie bekannt, berichtet auf der website (s.u.) von Euren Aktivitäten, lasst Euch durch Hinweise auf Filme, Texte, Vorträge anregen, initiiert Diskussionen zu Fragen, die Euch bewegen. Dafür möchten wir eine Plattform bieten:

www.russlandistnichtunserfeind.de

Aus Anlass des 85. Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion lädt die Initiative zu einer politisch-kulturellen Kundgebung ein. „Mit Reden, Musik und offenen Austausch erinnern wir an die Opfer und setzen Zeichen gegen Feindbilder.“

Wann / Wo:

Am Samstag, den 20. Juni 2026 von 13 bis 15 Uhr

vor dem Brandenburger Tor in Berlin 

Flyer (pdf)

 


Bild(er): Webseite russlandistnichtunserfeind.de

 

Ostermarsch 2026 – Termine in der Region

Mittwoch, 25. März 2026 von DFV-RPS (DRR)

Ostermarsch 2026

Termine und Orte:

Karfreitag, 3. April

Samstag, 4. April

Ostermontag, 6. April

 

Für 2026 ergeben sich für Friedensaktivitäten vielfältige Herausforderungen:

Innenpolitische Herausforderungen aus friedenspolitischer Sicht sind für uns:

  • Der Niedergang der öffentlichen Daseinsvorsorge und der geplante Rückbau des Sozialstaates zugunsten der militärischen Aufrüstung betrifft unmittelbar große Teile der Bevölkerung und muss im engen Zusammenhang gesehen werden.
  • Die Militarisierung von Bildungs- und Gesundheitswesen schreitet voran und provoziert immer mehr Widerstand bei Beschäftigten.
  • Die Reaktivierung der „Wehrpflicht“ und eine Einführung von Zwangsdiensten stößt auf großen Widerstand in der Jugend.
  • Die zunehmende Repression gegen friedenspolitische Aktionen und Aktivisten sowie gegen kritische Publizisten eskaliert bis hin unter Verletzung elementarer Menschenrechte durch EU-Sanktionen.

(Weiterlesen…)

Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise in der Region im März 2026

Montag, 09. Februar 2026 von DFV-RPS (DRR)

NDS-Gesprächskreise

Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise in der Region im März 2026:

 

04.03.26 Speyer:

Alexander Ulrich – Frieden, Vernunft, Gerechtigkeit

 – wir reden nicht über das BSW – wir sprechen mit dem BSW

27.03.26 Frankfurt/M.:

Bastian Barucker – Corona-Protokolle: RKI-Files und Corona-Aufarbeitung

 

Alle Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise

(Weiterlesen…)

Corona-Unrecht – und kein Ende?

Freitag, 30. Januar 2026 von DFV-RPS (DRR)

Vortrag und Diskussion mit Andrej Hunko

Immer wieder hört man: „Corona? Kann ich nicht mehr hören. Ist doch vorbei“. Viele wollen sich über die Folgen der Corona-Politik keine Gedanken mehr machen. Corona ist aber leider nicht „vorbei“. Im September ‘25 beantragte das BSW einen Untersuchungsausschuss zur Corona-Aufarbeitung anstelle einer zahnlosen „Enquêtekommission“, was lediglich von der AfD unterstützt wurde. Politiker, die Grundrechteentzug durch Notverordnungen aufgrund einer instrumentalisierten Wissenschaft (RKI-Protokolle!) angeordnet haben, wurden  noch nicht zur Verantwortung gezogen. Bußgelder wegen „Maßnahme-Verstößen“ sind noch nicht durchgängig zurückgezahlt. Ärzte, die sich dem Corona-Irrsinn verweigert haben, sind weiter sanktioniert. Berufsverbote, Haftstrafen und andere Benachteiligungen wegen Verstoß gegen die verfassungswidrige „berufs- bzw. einrichtungsbezogene Impfpflicht“ sind z. T. weiter in Kraft. Gesundheitsschäden durch vorgebliche „Impfungen“ werden nicht systematisch erfasst, gemeldete Schäden vom Paul-Ehrlich Institut geleugnet und als „Long Covid“ umdeklariert, adäquate Behandlung und Entschädigung verweigert. Die experimentellen mRNA-„Impfungen“ werden fortgesetzt.

Andrej Hunko ehemaliger BSW-Abgeordneter im Bundestag und
Mitglied des Gesundheitsausschusses. Heute leitet er gemeinsam mit Prof. Matthias Schrappe den Corona-Expertenrat des BSW.

 

Wann / Wo

am Mittwoch, den 11. Februar 2026 um 19:00 Uhr

in Offenbach/Main, Gaststätte Stamm,
Bieberer Straße 85, 63065 Offenbach am Main

 

Flyer der Veranstaltung

 


Bild(er): Flyer der Veranstaltung

Streiflichter – Die wechselseitige deutsch-russische Wahrnehmung…

Montag, 19. Januar 2026 von DFV-RPS (DRR)

… im Spiegel der Literatur zwischen dem Ende des 15. Jahrhunderts und 1945

Vortrag von Dr. Thomas Hohnerlein aus Anlass einer Veranstaltung der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft e.V. – Regionalgruppe Saarland- Westpfalz in Beckingen am 20.12.2025

 

Thomas Hohnerlein zum Thema:

„Als wir im Sommer vergangenen Jahres eine Regionalgruppe der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft im Saarland und der Westpfalz gründeten, lag es nahe, unmittelbar danach mit der Planung einer Veranstaltung zu beginnen, mit der wir uns einer interessierten Öffentlichkeit vorstellen konnten. Wie zu vermuten, sollte dies kein einfaches Unterfangen werden. Wer sich heute zu den Freunden Russlands und der russischen Völker zählt, muss von vornherein darauf gefasst sein, dass er sich mehr Hindernissen gegenübersieht, als ihm lieb sein kann. Und dennoch fanden wir einen schönen Raum, wir sicherten die Finanzierung über Eigenmittel, wir warben für die Veranstaltung im eher informellen Rahmen. Kurzum – die Organisation ging erstaunlich unkompliziert über die Bühne.

Nun stand im Zentrum der Vorbereitungen die Frage, was den Kern unserer Botschaft ausmachen sollte. Als GDRF verstehen wir uns als Akteure einer Volksdiplomatie, die insbesondere den Freundschaftsgedanken jenseits politischer oder ideologischer Präferenzen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt – also Dialog, kulturellen Austausch, praktischen Austausch über Reisen und Sprachvermittlung, das Kennenlernen des anderen, insbesondere einer russischen Wirklichkeit durch ein deutsches Zielpublikum.

Auch wenn dieses Publikum bereits einer permanenten russophoben Dauerindoktrination ausgesetzt ist, die auch in durchaus relevantem Ausmaß zu greifen scheint, so darf doch nicht verkannt werden, dass die soziale und kulturelle Wirklichkeit noch nicht in dem Maße vergiftet ist, wie es uns die herrschende Politik, deren Funktionseliten, ihre ideologischen Mitläufer und ihre liebedienerischen Medien glauben machen wollen.

Wir setzten auf den offiziell schweigenden Teil, die zahlreichen Menschen in unserer sozialen Wirklichkeit, die dem antirussischen Reflex nicht erliegen, deren Kenntnisse des „Anderen“ aber gering oder nicht vorhanden sind. Menschen, die offen sind, wenn nicht hungrig nach alternativen Narrativen, deren Bedürfnisse zu befriedigen in dieser Gesellschaft aber schon fast an Vaterlandsverrat grenzt.

Was also tun, wenn man kein Geld hat, teure Kultur oder Vorträge „einzukaufen“, wenn man im trüben Wasser schwimmt, und man nicht weiß, ob und wo dieser Versuch auf Gegenliebe oder auf offene, wenn nicht aggressive Ablehnung stößt?

Mir kam als Ausgangspunkt recht spontan die Idee, eine historische Reise zu konzipieren, in deren Verlauf der Blick des Anderen dargestellt werden sollte – der Deutschen auf die russländischen Völker (insbesondere die Russen) und der Blick letzterer auf die Deutschen.

Meine Bibliothek barg eine reiche Fülle an Beispielen, beginnend im späten 15. Jahrhundert. Die Fülle war so groß, dass ich mich nolens volens bescheiden musste, kürzen musste, ausschließen musste, so dass herausragende Autoren nicht vorkommen konnten. Auch chronologisch musste ich eine Grenze einziehen, das Jahr 1945. So sind denn die „Streiflichter“ übriggeblieben. Mit dem Entstehen einer Literatur im ersten sozialistischen deutschen Staat, der DDR, und einer eigenen Literatur, hätte sich mein Gegenstand zu einem Symposium ausgeweitet. Gar nicht zu reden vom Kalten Krieg und der beginnenden Verteuflung alles Russischen im Westen.

Grundgedanke sollte sein, Denkmäler virtuell wieder aufzurichten, wo sie im Augenblick in einem antirussischen Furor zerstört werden (wie in der Ukraine, aber auch im Baltikum, usw.), demontiert werden (wie mit dem Dostojewski Denkmal in Dresden geschehen) oder durch Namensaberkennung dem Vergessen anheimgegeben werden sollen (wie im Falle einer Puschkinschule in Dresden).

Russische Kultur tilgen zu wollen, unsichtbar und undenkbar machen zu wollen, heißt auch, Teile unserer eigenen Wurzeln zu kappen. Ein Nihilismus jeglicher Ergebnisse eines jahrhundertelangen Austausches, gegenseitiger Befruchtung lässt im Eigenen eine banale Hülle übrig, die letztlich den Verfall der eigenen Gesellschaft befördert. In diesem Sinne möchten wir eine Gegenströmung erzeugen.“

 

Auszug des Vortrags:

Streiflichter – Die wechselseitige deutsch-russische  Wahrnehmung im Spiegel der Literatur zwischen dem Ende des 15. Jahrhunderts und 1945

Der komplette Vortrag kann auf der Seite der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft e.V. nachgelesen werden

Über recht intensive, wiederkehrende und anhaltende Kontakte zwischen unseren Völkern und unseren Kulturen wissen schriftliche Dokumente und die Literatur im umfassenden Sinne schon früh zu berichten.

Die „Rus“ und die „Russen“ sind schon in den mittelhochdeutschen Epen und in den Werken der deutschen Dichter des Mittelalters nichts Seltenes. So werden sie schon gemeinsam mit den Griechen und den „wilden Petschenegen“ unter den Kriegern des Königs Etzel im Nibelungenlied erwähnt.

Auf Überlieferungen über die ferne Rus‘ stoßen wir schon bei Walter von der Vogelweide, Hartmann von Aue, bei Tannhäuser oder Ulrich von Lichtenstein.

Und bei Oswald von Wolkenstein (1377-1445), einem deutschen Dichter aus dem Val Gardena in Südtirol, der nach den Vorbildern der Ritterpoesie erzogen war, der die „russischen“ Lande besuchte und die „russische“ Sprache kannte. Immer wieder gibt es Bezüge zu Russland oder den Russen.

„Ich han gewandelt manig her, gen Preussen, Reussen, über mer“

„Es wär noch vil ze sagen … was ich in jungen tagen, geabenteuert han, mit cristan, Reussen, haiden“

Und von einem Schiffbruch, den er gemeinsam mit einem Russen – einem Seemann oder gleichfalls Kaufmann? – auf dem Schwarzen Meer während einer Reise nach Trapezunt in der heutigen Türkei erlitt, weiß er zu berichten:

„die swarze se lert mich ain fass begreiffen, do mir zerprach mit ungemach mein wargantin, ein kauffman was ich, doch genas ich und kam hin, ich und ain Reuss“.

Anhand des folgenden Beispiels, das als literarisch nur im weiteren Sinne zu betrachten ist, soll deutlich werden, dass es insbesondere der Handel des aufkommenden Bürgertums, die wachsende Kaufmannschaft war, der nach den bislang überwiegend militärischen Berührungen zwischen den Völkern, den Feldzügen der Kreuzritter nach Litauen und der Rus, einzelnen Erkundungsreisen bis „in ein ander lant, daz war Russenia genant“, nun vermehrt den ökonomischen und damit auch den kulturellen Austausch beförderte.

Eine gewaltige Rolle in den Beziehungen zwischen deutschen und russischen Kaufleuten spielten die Spezialdolmetscher, die den einzelnen Hansestädten – Lübeck, Reval, Riga Marienburg, Königsberg bis nach Novgorod – zur Verfügung standen. Auf diese Art war allerdings die Verständigung ein aufwendiges Verfahren und es sollte sich – ähnlich wie im Handel zwischen Venedig und den oberdeutschen Städten, wie z.B. Nürnberg und Augsburg, als nützlich erweisen, dass vermutlich Kaufleute es waren, die zur Selbsthilfe griffen und ihre alltägliche berufliche Praxis in Form mehrsprachiger Wörterbücher dokumentierten.

Was im Falle des oberdeutsch-venezianischen Austausches ein Adam von Rottweil mit seinem deutsch-venezianischen Wörterbuch von 1477 leistete, fand, wenn man so will, einen Nachahmer in einem Deutschen, der Russisch lernen wollte und aller Wahrscheinlichkeit auch in Russland weilte, und seinem „Russischbuch“, das vermutlich vom Ende des 15. Jahrhunderts stammt. Es könnte laut linguistischen Studien im Gebiet Novgorod entstanden sein oder aber mit Hilfe eines Russen aus Nordwestrussland zusammengestellt worden sein.

Die Vertreter vieler ausländischer Handelsgesellschaften, die im 16. und 17. Jahrhundert in Russland tätig waren, trachteten wiederholt danach, über Moskau einen Handelsweg nach dem Osten einzurichten. Der Herzog von Holstein, Friedrich III., erhielt vom russischen Zaren 1633 die Genehmigung, Waren aus Persien über das Kaspische Meer, entlang der Wolga und Oka nach Moskau zu bringen und von dort auf dem Landweg nach Westen. Diese Gesandtschaft, oder Reise, wurde bekanntlich hervorragend vom Sekretär der Delegation, dem hochgebildeten Historiographen Olearius beschrieben, dessen ausführliche Reisebeschreibungen mit zuweilen sehr ablehnenden Charakterisierungen der russischen Menschen bis heute zu den bemerkenswertesten Büchern über Russland gehört, das vielfach in fremde Sprachen übersetzt wurde und einen Ehrenplatz auch in russischen Bibliotheken fand.

Bei Olearius stößt man auch auf den Namen Paul Fleming und hier beginnt es in der Tat literarisch im engeren Sinne zu werden. Fleming, der alles, was ihm und seinen Begleitern auf der Reise begegnete, mit unversiegbarer Neugier, Begeisterung und Wissbegierde aufnahm, widmete der Reise ein ganzes Buch mit Sonetten, Sendschreiben und Oden. Er gilt als größter deutscher Dichter des 17. Jahrhunderts und direkter Vorläufer der klassischen deutschen Dichtung, der Epoche von Goethe und Schiller. Wir haben es also nicht nur mit dem größten Poeten seines Jahrhunderts zu tun, sondern auch mit einem Russlandreisenden und mit seinen Reiseeindrücken sind die besten Früchte seines poetischen Schaffens verknüpft. Flemings Poesie entspringt dem eigenen Erleben.

Fleming hielt sich während der Gesandtschaft im Jahre 1634 für längere Zeit in Nowgorod auf. Er hatte sich vermutlich vor dem Hintergrund der Katastrophe des Dreißigjährigen Krieges entschlossen, sein Heimatland für immer oder zumindest für lange Zeit zu verlassen.

Nach Überschreiten der Grenze zum russischen Reich war er gleich von ganz anderen Bildern beeindruckt. Sehr bald erhielt Fleming die Möglichkeit, das russische Leben ganz aus der Nähe kennenzulernen und sich an die Besonderheiten dieser Lebensweise zu gewöhnen.

 

 Dr. Thomas Hohnerlein ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes, LV Rheinland-Pfalz / Saarland

Der komplette Vortrag auf der Seite der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft e.V.:

https://gdrf.info/streiflichter/ 

 

Bitte vormerken:

Eine weitere Veranstaltung der Regionalgruppe Saarland-Westpfalz der GDRF findet statt am:

28. Juni 2026 zwischen 11.30 und 14.30Uhr

in der Kulturwerkstatt Beckingen 

Anlass ist der 85. Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941.

Der Flyer zur Veranstaltung mit Programm (pdf)

 


Bild(er): Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft e.V.

 

Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise in der Region im Februar 2026

Sonntag, 18. Januar 2026 von DFV-RPS (DRR)

NDS-Gesprächskreise

Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise in der Region im Februar 2026:

(wird ggf. ergänzt)

 

06.02.26 Frankfurt am Main:

Dr. Werner Rügemer:Ukraine, Venezuela, Grönland, Iran …. Wer oder was bestimmt die US-Politik?

 

Alle Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise

(Weiterlesen…)

Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise in der Region im Januar 2026

Donnerstag, 11. Dezember 2025 von DFV-RPS (DRR)

NDS-Gesprächskreise

Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise in der Region im Januar 2026:

(wird ggf. ergänzt)

15.01.26 Karlsruhe:

Alexander Teske: Seriös, ausgewogen und neutral – so verkauft sich die Tagesschau!

 

23.01.26 Frankfurt am Main:

Florian Warweg: Friedenspolitik durch Entlarvung der Doppelmoral

 

Alle Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise

(Weiterlesen…)

Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise in der Region im Dezember 2025

Sonntag, 07. Dezember 2025 von DFV-RPS (DRR)

NDS-Gesprächskreise

Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise in der Region im Dezember 2025:

(wird ggf. ergänzt)

 

17.12.25 Darmstadt:

Frau Prof. a. D. Dr. Heike Egner: „Wer stört muss weg!“

 

Alle Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise

(Weiterlesen…)



Suchen

Seiten

Aktuelle Beiträge

Der Verband

Empfehlungen

Webseite abonnieren

Gib Deine E-Mail-Adresse an, um diese Webseite zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.



Meta

 

© Deutscher Freidenker-Verband e.V., Landesverband Rheinland-Pfalz, Saarland; Design: Vlad (aka Perun; Anpassungen: DFV-Webmaster