NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt in Kooperation mit der Wetterauer Aktion Frieden
Für ein Kriegsende und eine europäische Sicherheits- und Friedensordnung
Redner/Diskussionspartner: General a.D. Harald Kujat
Wie kann der Krieg in der Ukraine beendet werden? Welche Perspektiven gibt es für eine neue europäische Sicherheits- und Friedensordnung?
Diese Fragen gehören zu den drängendsten unserer Zeit. Während die militärische Eskalation weiter voranschreitet, wird die politische und diplomatische Dimension eines möglichen Friedens häufig nur unzureichend diskutiert.

Mit General a.D. Harald Kujat, ehemaliger Vorsitzender des NATO-Militärausschusses und früherer Generalinspekteur der Bundeswehr, kommt einer der profiliertesten Militärstrategen Deutschlands nach Friedberg. Kujat gehört zu den wenigen hochrangigen Militärs, die sich seit Beginn des Ukrainekrieges öffentlich für eine realistische Analyse der militärischen Lage, für Diplomatie und für ernsthafte Bemühungen um ein Ende des Krieges einsetzen.
In seinem Vortrag wird er auf zentrale Fragen eingehen:
- Wie lässt sich der Krieg in der Ukraine beenden?
- Welche Rolle könnten Verhandlungen und diplomatische Initiativen spielen?
- Wie könnte eine tragfähige europäische Sicherheitsordnung aussehen, die langfristig Frieden ermöglicht?
Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zu Fragen und zur Diskussion.
Eine Veranstaltung für alle, die sich jenseits von Schlagzeilen und Kriegsrhetorik mit den Perspektiven für Frieden in Europa auseinandersetzen möchten.
Wann / Wo:
am Donnerstag, den 09.04.2026 um 19:00
Stadthalle Friedberg
Georg-August-Zinn-Halle
Am Seebach 2
61169 Friedberg (Hessen)
Der Eintritt ist frei – Spenden zur Kostendeckung sind willkommen.
Bitte Anmeldung per E-Mail an: anmeldung-kujat@nachdenken-in-frankfurt.de
Zur Webseite der Veranstaltung
NachDenkSeiten-Gesprächskreis Speyer
Lesung aus dem Buch „Wenn Waffen sprechen“ – Der Beginn einer Fabel
Redner/Diskussionspartner: Martin Beck
In ihrem Buch „Wenn die Waffen sprechen“ – Beginn einer Fabel unternehmen Martin Beck und Thorsten Bohnenberger den literarischen Versuch, die Grausamkeit des Krieges und die verdrängte Wirklichkeit des Tötens aus einer ungewöhnlichen Perspektive sichtbar zu machen: Waffen und ihre Munition, wie sie im Ukraine-Krieg eingesetzt werden, kommen zu Wort.

Ausgehend von der beschönigenden Redewendung „Wenn die Waffen sprechen“ lassen die Autoren die Waffen in fiktiver Form für sich selbst sprechen. Dabei geht es nicht nur um Technik, Einsatzorte und Zerstörungskraft, sondern vor allem um die Folgen für Soldaten, Verwundete, Hinterbliebene und Zivilisten. Die Waffen entwickeln im Verlauf der Erzählung Mitgefühl und eigene Gedanken – sie beginnen zu philosophieren, von einem anderen, sinnvollen „Leben“ zu träumen, während manche an ihrer eigenen vernichtenden Wirkung zugrunde gehen.
Das Buch richtet sich nicht nur an Pazifisten und Friedensbewegte, sondern gerade auch an jene, die Krieg allzu leicht als notwendiges Mittel betrachten. Besonders junge Menschen sollen für die tödliche und traumatisierende Realität des Kriegsgeschehens sensibilisiert werden, die in politischen Debatten und medialen Bildern oft ausgeblendet bleibt.
Im Anschluss wird Gelegenheit sein zum Austausch und zur Diskussion.
Über die Autoren:
Martin Beck, Jahrgang 1954, lebt in der Südpfalz, Dr. phil., war in den Bereichen rhetorische Kommunikation, Sprecherziehung, Lehrerbildung und im Schuldienst tätig.
Thorsten Bohnenberger, Jahrgang 1972, lebt im Elsass, studierte Informatik, Künstliche Intelligenz und Wirtschaftswissenschaften in Saarbrücken und Edinburgh, promovierte im Bereich Künstliche Intelligenz und arbeitete viele Jahre in der Automobilindustrie. Seit 2025 ist er unabhängiger Unternehmensberater für Künstliche Intelligenz. Beide Autoren verbindet auch eine persönliche biographische Motivation, ein Antikriegsbuch zu schreiben.



