Deutscher Freidenker-Verband Rheinland-Pfalz / Saar

Ostermarsch 2026 – Termine in der Region

Ostermarsch 2026

Termine und Orte:

Karfreitag, 3. April

Samstag, 4. April

Ostermontag, 6. April

 

Für 2026 ergeben sich für Friedensaktivitäten vielfältige Herausforderungen:

Innenpolitische Herausforderungen aus friedenspolitischer Sicht sind für uns:

  • Der Niedergang der öffentlichen Daseinsvorsorge und der geplante Rückbau des Sozialstaates zugunsten der militärischen Aufrüstung betrifft unmittelbar große Teile der Bevölkerung und muss im engen Zusammenhang gesehen werden.
  • Die Militarisierung von Bildungs- und Gesundheitswesen schreitet voran und provoziert immer mehr Widerstand bei Beschäftigten.
  • Die Reaktivierung der „Wehrpflicht“ und eine Einführung von Zwangsdiensten stößt auf großen Widerstand in der Jugend.
  • Die zunehmende Repression gegen friedenspolitische Aktionen und Aktivisten sowie gegen kritische Publizisten eskaliert bis hin unter Verletzung elementarer Menschenrechte durch EU-Sanktionen.

Internationale Solidarität ist vor allem in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet angesichts der multi-ethnischen Bevölkerungsstruktur ein beherrschendes Thema. Die weltweiten Konfliktherde sind kaum noch überschaubar und können von uns nur anhand direkt vorhandener Betroffenheit von ethnischen Communities benannt werden:

  • Palästina mit fortgesetztem Genozid im Gazastreifen und Siedlerterror im Westjordanland
  • Venezuela als Protest gegen die US-Aggression
  • Kurdische Regionen in Syrien als Protest gegen andauernden Terror seitens der Machthaber in Syrien und der Türkei
  • Iran mit massenhaften Protest gegen Repression des herrschenden Regimes bei gleichzeitig vorhandener, kontraproduktiver Einmischung von Außen

Eine Schlüsselrolle der deutschen Politik ergibt sich bei folgenden Themen:

  • Die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenraketen mit potenziell atomaren Bewaffnung im Herbst dieses Jahres stellt für uns alle eine existenzielle Bedrohung dar, die unseren massiven Widerstand erfordert.
  • Der Ukrainekrieg wird immer brutaler und dessen Beendigung erfordert die Bereitschaft der europäischen NATO-Staaten zu diplomatischen Kompromissen und Bereitschaft für eine dauerhafte Friedenslösung unter Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen aller Beteiligten.
  • Die Probleme von Umwelt- und Klimaschutz werden sowohl regional wie auch global immer gravierender. Statt notwendige Ressourcen für den Klimaschutz einzusetzen, soll Deutschland Europas führende Militärmacht werden.
  • Für das Ende des Geonzid an den Palästinensern wäre eindeutige Kritik aus Deutschland gegenüber Israel auch ein wahres Bekenntnis zu den Lehren aus der deutschen Geschichte.

Beim diesjährigen Ostermarsch wollen wir mit der ganzen Bandbreite friedenspolitischer Aktivitäten und spezifischen Forderungen an die Bundesregierung präsent sein, um damit auch große Teile der Bevölkerung für ihre elementaren Interessen zu sensibilisieren und mobilisieren.

Wir fordern:

  • Friedensfähig statt erstschlagfähig: Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen mit Wiesbaden als Einsatzzentrale! Abzug aller Mittelstreckenwaffen aus ganz Europa! Für eine neue internationale Sicherheitsarchitektur!
  • Für Abrüstung statt Sozialabbau: Kein Ruin der öffentlichen Daseins­vorsorge und des Sozialstaates durch exzessive Rüstungsausgaben!
  • Für Diplomatie statt Militarisierung: Das Friedensgebot von Grundgesetz und Hessischer Verfassung zugrunde legen statt „Wehrpflicht“, Repression und Kriegsvorbereitung! Für diplomatische Initiativen Deutschlands zur Beendigung des Ukrainekrieges! Unterstützung für die Menschen, die sich der Kriegsmaschinerie verweigern und Widerstand leisten!
  • Für sozial-ökologischen Umbau statt Rüstungsindustrie:
    Straßenbahnen statt Panzer! Keine Waffenexporte in Kriegsgebiete!
  • Für Internationale Solidarität und Völkerrecht: Stopp des Genozids an den Palästinensern! Solidarität mit der Bevölkerung aller Länder, die von Aggressionen betroffen sind!

 

Frankfurt:

https://frieden-und-zukunft.de/ostermarsch-2026/

 

Bruchköbel:

die Hanauer Friedensplattform ruft zusammen mit dem DGB Main-Kinzig, der DIDF Hanau und weiteren Bündnispartnern zum Ostermarsch am Karfreitag, 3. April 2026, um 14:00 Uhr auf dem Freien Platz in Bruchköbel, Hauptstr. 57 – 63 auf. Die Kundgebung steht unter der Hauptforderung „Schluss mit Kriegsvorbereitung und Sozialabbau!“

Hauptredner ist Michael Altmann, Aktiver der Gruppe „Gewerkschafter sagen NEIN zum Krieg! NEIN zum sozialen Krieg!“ und Mitglied des ver.di-Landesbezirksvorstands Hessen. Seine Hauptkritik richtet sich gegen das gigantische deutsche Aufrüstungsprogramm und dessen Finanzierung durch einen seit Jahrzehnten beispiellosen Sozialabbau. Die Sozialkürzungen zugunsten der Kriegsvorbereitung sind erst zu einem kleinen Teil auf den Weg gebracht. Sie werden die Folgen der absehbaren Wirtschaftskrise für die lohnarbeitende Mehrheit massiv verschärfen, wenn der Widerstand gegen die soziale Abwärtsspirale ausbleiben sollte.

Monika Bootz von der Wetterauer Aktion Frieden wird die sowohl offene wie klammheimliche Militarisierung in den Kommunen aufzeigen und zur Gegenwehr motivieren.

Julian Eder wird Mobilisierungserfolge und Aufgaben der Schulstreik-Bewegung gegen die Wehrpflicht darstellen. Er wird unterstützt von einem Vertreter des Internationalen Jugendvereins bzw. der DIDF-Jugend Hanau.

Ernesto Schwarz und Guy Dawson sorgen mit passenden Liedern für den musikalischen Rahmen.

Nach der Kundgebung folgt der Ostermarsch auf einer leicht geänderten Route zur Dicken Eiche, wo das Programm mit dem traditionellen Friedensfest endet, bei dem erneut die DIDF Hanau für das leibliche Wohl sorgt.

Webseite         Flyer

 

Kaiserslautern:

Ostermarsch 2026 in Kaiserslautern „Frieden ermöglichen. Verhandeln statt schießen. Abrüsten statt Aufrüsten.„,
Auftaktkundgebung: Samstag, 4. April um 11 Uhr, Schillerplatz, mit Friedensworten, anschl. Demonstrationszug durch die Innenstadt, wieder zurück: ca. 11.30 Uhr, Kundgebung, Schillerplatz,  Livemusik: Saxophon und Redebeiträge, [Flyer siehe hier], VA: Friedensinitiative Westpfalz e.V., Frauen wagen Frieden, VVN-BdA, GEW Kaiserslautern, Die Naturfreunde Kaiserslautern, DIE LINKE Kaiserslautern, Sozialforum Kaiserslautern, DKP KL, DFG-VK Pfalz

Webseite: friedensinitiative-westpfalz.de Ort: Schillerplatz, Kaiserslautern, Schillerplatz, 67655 Kaiserslautern Kontakt: Friedensinitiative Westpfalz (FIW), Postfach 1705, 67606 Kaiserslautern, Friedensinitiative@gmx.de, friedensinitiative-westpfalz.de

 

Büchel:

Ostermarsch 2026 am Montag, den 06.04. in Büchel, Start: 14 Uhr, Gewerbegebiet Büchel, anschl. Demo (entlang des Fliegerhorstes), zur Abschlusskundgebung: vor dem Haupttor, Redner*innen: (u.a.) Andreas Zumach (freier Journalist und Autor), Thema: Atombomben für Europa, Stefan Räder (Greenpeace Köln), Thema: Atombomben und Widerstand, Musik: Mareike Hadeler, Okko Herlyn, [Flyer siehe hier], VA: VA: Initiativkreis gegen Atomwaffen, Friedensgruppe Daun, Aktionsbündnis „atomwaffenfrei jetzt“, Pax Christi Bistum Trier Weitere Unterstützende: Ehrenamtliche Greenpeace-Gruppe Köln

Webseite: icanw.de Ort: Gewerbegebite, Büchel, Parkstr. 1, 56823 Büchel Kontakt: Initiativkreis gegen Atomwaffen, Pfarrer Dr. Matthias Engelke, mwengelke@t-online.de

Gemeinsame Fahrten zum Ostermarsch in Büchel:

  • aus Trier (mit Autos) Anfrage/Anmeldung: buero [at] agf-trier [dot] de, VA: AG Frieden Trier
    Ort: Friedens- und Umweltzentrum – AGF, Trier, Pfützenstr. 1, 54290 Trier Kontakt: Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier (AGF), Pfützenstr. 1, 54290 Trier, Telefon: 0651/9941016, Fax: 0651/9941018, buero@agf-trier.de, agf-trier.de
  • aus Bad Kreuznach mit den Bus, Abfahrt: 11.30 Uhr, Bahnhof Bad Kreuznach, Kosten: 15 / Solidaritätsbeitrag 20 EUR, [Flyer siehe hier], VA: Netzwerk am Turm
    Ort: Bahnhof Bad Kreuznach, Europaplatz 1, 55543 Bad Kreuznach

 

 


Bild(er): verschiedene Flyer
Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 25. März 2026 um 15:15 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein, Termine & Veranstaltungen abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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