Deutscher Freidenker-Verband Rheinland-Pfalz / Saar

Veranstaltungen der NachDenkSeiten-Gesprächskreise in der Region im April 2026

Mittwoch, 25. März 2026 von DFV-RPS (DRR)

Frieden! Мир! Russland ist nicht unser Feind! – Aufruf und Kundgebung am 20. Juni in Berlin

Mittwoch, 25. März 2026 von DFV-RPS (DRR)

Über viele Parteigrenzen hinweg hat sich die unten stehende Initiative „Russland ist nicht unser Feind“ gegründet und lädt zu einer Großdemo am 20. Juni diesen Jahres in Berlin ein.

In der ersten Phase des Zusammenfinden bis Ende Januar 2026 haben sich bereits viele hundert Engagierte, auch einige Gruppen, als Unterstützer dieser Initiative zusammengefunden. Unter ihnen z. B. Patrik Baab, Uli Gellermann, Prof. Dr. Ulrike Guérot, Ekkehard Sieker, Hauke Ritz, Norman Paech, Werner Ruf, Klaus-Jürgen Bruder, Diether Dehm, Tino Eisbrenner, Gina Pietsch, Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine, Wolfgang Gehrcke, Annette Groth, Thomas Hohnerlein und Laura v. Wimmersperg.

Bitte unterstützt den folgenden Aufruf mit eurer Unterschrift:

„Russland soll unser Feind sein. Dieser politischen und medialen Vorgabe widersprechen wir. Feinddenken macht dumm und vereist das Herz. Wie immer Einzelne die aktuelle russische Politik bewerten: Russland ist unser europäischer Nachbar und wird es immer bleiben. Wir wollen in Frieden gut mit ihm zusammenleben.

Vor 85 Jahren, am 22. Juni 1941, hat Deutschland die Sowjetunion überfallen, Wehrmacht und SS haben dort barbarisch gewütet. Dieses Kapitel der deutschen Geschichte wird weitgehend mit Schweigen übergangen. Wir schauen hin, wir vergessen nicht.

Heute soll Deutschland wieder kriegstüchtig werden – gegen Russland. Auf Russland zielen auch die US-amerikanischen MIttelstreckenraketen, die auf deutschem Boden stationiert werden sol-len. Ob ein möglicher Krieg mit ihnen oder mit deutschen Soldaten geführt wird, unter dem Dach der NATO oder von einer Koalitionen der Willigen: Er wäre ein erneutes Menschheitsverbrechen; dieses Mal mit der Gefahr, uns alle zu vernichten. Dagegen leisten wir Widerstand.

Wir wollen den Reichtum und die Schönheit unseres Kontinents in Geschichte und Kultur erhalten und leben. Dafür sparen wir, mit Bert Brecht, Anmut nicht noch Mühe, Leidenschaft nicht noch Verstand.

Kriegstüchtig? Nicht in unserem Namen!

Viele Menschen, Gruppen und Initiativen sagen bereits: Kriegstüchtig gegen Russland? Nicht in unserem Namen! Lasst uns bundesweit unter dem Dach einer gemeinsame website und mit einer deutsch-russischen Politik- und Kulturkundgebung sichtbar machen: Wir sind Viele!“

Unterstützt diese Initiative mit Eurer Unterschrift und macht sie bekannt, berichtet auf der website (s.u.) von Euren Aktivitäten, lasst Euch durch Hinweise auf Filme, Texte, Vorträge anregen, initiiert Diskussionen zu Fragen, die Euch bewegen. Dafür möchten wir eine Plattform bieten:

www.russlandistnichtunserfeind.de

Aus Anlass des 85. Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion lädt die Initiative zu einer politisch-kulturellen Kundgebung ein. „Mit Reden, Musik und offenen Austausch erinnern wir an die Opfer und setzen Zeichen gegen Feindbilder.“

Wann / Wo:

Am Samstag, den 20. Juni 2026 von 13 bis 15 Uhr

vor dem Brandenburger Tor in Berlin 

Flyer (pdf)

 


Bild(er): Webseite russlandistnichtunserfeind.de

 

Ostermarsch 2026 – Termine in der Region

Mittwoch, 25. März 2026 von DFV-RPS (DRR)

Ostermarsch 2026

Termine und Orte:

Karfreitag, 3. April

Samstag, 4. April

Ostermontag, 6. April

 

Für 2026 ergeben sich für Friedensaktivitäten vielfältige Herausforderungen:

Innenpolitische Herausforderungen aus friedenspolitischer Sicht sind für uns:

  • Der Niedergang der öffentlichen Daseinsvorsorge und der geplante Rückbau des Sozialstaates zugunsten der militärischen Aufrüstung betrifft unmittelbar große Teile der Bevölkerung und muss im engen Zusammenhang gesehen werden.
  • Die Militarisierung von Bildungs- und Gesundheitswesen schreitet voran und provoziert immer mehr Widerstand bei Beschäftigten.
  • Die Reaktivierung der „Wehrpflicht“ und eine Einführung von Zwangsdiensten stößt auf großen Widerstand in der Jugend.
  • Die zunehmende Repression gegen friedenspolitische Aktionen und Aktivisten sowie gegen kritische Publizisten eskaliert bis hin unter Verletzung elementarer Menschenrechte durch EU-Sanktionen.

(Weiterlesen…)



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